High Carb Low Fat Diät mit Orlistat

High Carb Low Fat gilt daher als Ernährungsumstellung, die nicht alleine den sportlichen Zwecken dient, sondern die ebenso zu einem allgemein besseren Lebensgefühl und zu einem gesunden Körper führt. Mit Orlistat werden Teile der Fette wieder unverdaut ausgeschieden. Nimmt man nun grundsätzlich weniger Fette zu sich, kommt es auch nicht zu unangenehmen Nebenwirkungen wie Durchfall

Doch wie sieht eine High Carb (viele Kohlenhydrate) Low Fat (wenig Fette) Ernährung eigentlich aus? Was sind die Vor- und Nachteile?

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Übersicht:

In den letzten Jahren lag der Trend darin, sich eher mit wenig Kohlenhydraten zu ernähren. Die Erfahrungen zeigen aber: Wer sich häufiger sportlich betätigt, wer Muskelmasse aufbauen will oder allgemein einen anstrengenden Alltag absolvieren muss, wird damit keine Vorteile erzielen.

Der Organismus kann besser arbeiten, die Blutbahnen werden nicht mehr durch die Fette verstopft, langfristig reduziert sich das Risiko vieler chronischer Krankheiten. High Carb Low Fat ist somit mehr als ein simpler Trend der Ernährung. Es handelt sich um eine Lebenseinstellung, die den Anwender mit der nötigen Power versorgt, um allen anstehenden Herausforderungen gerecht zu werden.

Der Wirkstoff Orlistat, kann solch eine Diät ideal unterstützen, da bis zu 35 % der Fette vom Körper wieder unverdaut ausgeschieden werden können. Diese Kalorien werden also eingespart. Anwender müssen sich also weniger Sorgen um versteckte Fette machen und können beruhigt mit ausreichend Fetten die Diät starten. Schnell ist das Ziel einer High Carb Low Fat Ernährung erreicht, denn de Fette werden durch Orlistat ganz automatisch reduziert.

Die Erfahrung mit Xenical zeigt, dass die Kombination einer Low Carb High Fat Ernährung die besten Ergebnisse erzielt. 

Schwäche bei Low Carb

Viele Sportler kennen das Problem: Stets wird ihnen vermittelt, dass sich nur wenige Kohlenhydrate in der Ernährung befinden sollen. Damit würde es leichter gelingen, Fett abzubauen, sich geistig und körperlich besser zu fühlen oder sportlicher zu werden.

Doch die Realität sieht dann oft anders aus. Der Betroffene steht morgens auf – und fühlt sich überhaupt nicht so, als könne er Bäume ausreißen. Er ist müde, träge und hungrig. Insbesondere vermeintlich ungesunde Lebensmittel ziehen ihn magisch an. Und die Leistungsfähigkeit? Natürlich ist es um sie ebenso schlecht bestellt. Man muss sich schon ordentlich bemühen und teilweise sehr quälen, um die eigenen Ziele zu erreichen. Viele Anwender, die eine sogenannte „Low Carb“-Diät durchgeführt haben, kennen diese und ähnliche Erfahrungen.

Stets bleibt das Gefühl, dass der Organismus mit zu wenig Energie gefüllt wird, um den täglichen Herausforderungen im Beruf und beim Sport gerecht werden zu können. In diesen Fällen dürfte High Carb Low Fat eine sinnvolle Alternative sein.

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Was ist „High Carb Low Fat“?

Demgegenüber steht ein gar nicht einmal neuer Trend der Ernährungswissenschaften: Er besagt, dass der Körper erst dann richtig funktionieren und leistungsfähig werden kann, wenn er möglichst viele Kohlenhydrate erhält. Dafür wiederum wird an den anderen Bestandteilen des Essens drastisch gespart: Proteine und Fette sinken auf in Minimum.

Eine solche Diät, die streng genommen eher eine dauerhafte Umstellung des Speiseplans darstellt, basiert also auf etwa 80 bis 90 Prozent an Lebensmitteln, die vorwiegend aus Kohlenhydraten bestehen. Dabei handelt es sich meist um Gemüse und Obst, ebenso stellt Getreide eine wertvolle Quelle der Energiebausteine dar. Im Gegenzug dazu werden Fette und Proteine auf jeweils 5 bis 10 Prozent reduziert – der Tropfen Öl am Salat ist damit erlaubt. Viel mehr jedoch nicht.

Dank einem Fettbinder wie Orlistat kann es durch aus etwas mehr sein, schließlich werden zu viele Fette unverdaut wieder ausgeschieden. Dadurch lässt sich auch ein Cheatday (Mogeltag), beispielsweise am Wochenende, besser wegstecken. Bedenken Sie aber, dass dann auch wieder der Durchfall durch zu viel Fette auf einmal eintreten kann. 

Zu wenig Fette sollten es allerdings nicht werden, der Körper benötigt Fette für die Hormonproduktion. Beachten Sie dass Sie nicht dauerhaft weniger als 10% Fette zu sich nehmen. 

High Carb – High Energy

Grundsätzlich besagt diese Form der Ernährung, dass der Organismus nahezu die gesamte Kraft, die er im Alltag und beim Sport benötigt, aus den Kohlenhydraten bezieht. Sie können vom Körper restlos verwertet werden – lästige Reserven, wie sie etwa beim Verzehr von Fetten an Hüften, Bauch und Schenkeln gerne einmal sichtbar sind, treten hier also nicht auf.

Die Energiequelle gilt als sehr gesund, kommt sie in den natürlichen und weitgehend unverarbeiteten Lebensmitteln doch mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen daher. Probanden, die sich über einen begrenzten Zeitraum sowohl von Low Carb als auch von High Carb ernährt haben, bestätigen übereinstimmend, dass die besten Resultate immer dann erzielt wurden, wenn der Körper ein hohes Maß an Kohlenhydraten erhalten hat.

Die Betroffenen fühlten sich fit, geistig rege, neigten seltener zu Hungerattacken und waren allgemein belastungsfähiger. Nur ein sehr geringer Teil der Befragten konnte diese Ergebnisse auch beim Low Carb erkennen.

Die Bedeutung für den Sport

Wer sich regelmäßig bewegt oder sogar ambitionierte sportliche Ziele verfolgt, weiß um die große Bedeutung des Energiehaushalts. Der Körper benötigt genügend Kraft, um Muskeln aufbauen und definieren zu können. Andererseits darf er nicht derart viel Nahrung erhalten, dass er Fettreserven anlegt – denn diese verhindern die Sicht auf den trainierten Bauch oder die Arme. Oftmals ergibt sich daraus ein Problem, das sich alleine über die Ernährung nicht lösen lässt.

Dank High Carb Low Fat gehören derartige Fragen aber der Vergangenheit an. Nach einer kurzen Umstellungsphase, die etwa drei bis vier Wochen andauern kann, wird der Organismus mit jener Energie gespeist, die er beim Stemmen der Hanteln so dringend benötigt. Gleichzeitig gelangen nur sehr wenige Fette in den Körper – und das auch lediglich in solchen Mengen, dass sie dort binnen wenigen Tagen restlos verarbeitet werden können. 

Leichter Abnehmen mit High Carb

Wer erstmals die relativ großen Mengen an Lebensmitteln sieht, die verzehrt werden müssen, um bei High Carb Low Fat eine ausreichende Energieversorgung zu gewährleisten, der wird nicht glauben können, dass das Abnehmen mit dieser Ernährungsform möglich ist.

Und doch: Der Umstand, dass nahezu alle Bestandteile der natürlichen Speisen restlos verdauert werden, führt zu einem Absinken des Fettgehalts im Körper.

Neue Dickmacher werden nicht zugeführt, Reserven können nicht angelegt werden. Es dürfte natürlich einige Monate dauern, ehe der Organismus die bereits vorhandenen Fettpolster abgebaut hat.

Doch die Anwender dieser Diät können mit einem Gewichtsverlust rechnen, der mit anderen Ernährungsarten nicht möglich erscheint. Allerdings bedarf es dazu des Mutes und der Disziplin, sich am Abend durchaus einmal mit einem bis anderthalb Kilo Obst zu sättigen, mittags Kartoffeln mit Gemüse zu verzehren und morgens gleich mit einem ungesüßten Getreidemüsli in den Tag zu starten – dann stellen sich die besten Ergebnisse ein.

Allgemeine Ratschläge für High Carb Low Fat

Daneben ist es wichtig, sich grundsätzliche Fragen zur eigenen Ernährung sowie zum Leben an sich zu stellen.

Viele Menschen haben den täglichen Schokoriegel, das abendliche Bier, die schnelle Bratwurst in der Pause oder ähnliche Speisen fest in ihren Alltag integriert. Genau diese Produkte sind es aber, die mit einem hohen Maß an Zucker, Fetten und künstlichen Zusätzen angereichert werden. Gerade sie sind es auch, die einen Erfolg beim Abnehmen verhindern und die dazu führen, dass sich der Betroffene eben nicht fit und vital fühlt. Wer High Carb richtig anwenden möchte, muss sich daher von vielen Gewohnheiten trennen.

Das mag anfangs nicht immer ganz einfach sein, doch wer erst einmal drei bis vier Wochen diszipliniert überstanden hat, stellt Fortschritte fest: Heißhungerattacken auf Süßes oder Gesalzenes fallen komplett weg, der Körper verspürt keinen Bedarf mehr an ungesunden oder sogar schädigenden Speisen. Schließlich bekommt der Körper weiterhin Zucker, aber ein Form von Fruchtzucker und kombiniert mit Vitaminen, anstatt Transfetten und Chemikalien. Orlistat kann dann unnötige Fette ausscheiden lassen.

kohlenhydrate

Vegan oder nicht vegan?

Wer sich erst einmal gründlicher mit der eigenen Ernährung beschäftigt, wird viele Einflüsse meiden, die er seinem Körper nur allzu lange zugemutet hat. Fleisch gehört vielfach dazu. Die meisten Personen, die sich von High Carb ernähren, haben in der Folgezeit die Umstellung zu rein veganen Speisen absolviert.

Tierische Produkte wie Eier, Milch, Käse sowie alle Fleisch- und Wurstwaren fallen weg. Denn diese besitzen einen zu hohen Anteil an Fetten und Proteinen, die ja beide deutlich gesenkt werden sollen.

Außerdem ist es mit einer rein pflanzlichen Lebensweise nicht mehr nötig, zusätzliche Energiequellen zu beanspruchen: Die Kraft, die der Körper im Alltag und beim Sport benötigt, bezieht er aus den Kohlenhydraten, die ihm das Obst und das Gemüse liefern. Allerdings sollte hier jeder Anwender selbst entscheiden, ob er sich grundsätzlich vegan ernähren möchte. 

  • Falls er diesem Wunsch entspricht, muss eine Umstellung auch nicht direkt am Anfang erfolgen, sondern kann schleichend vorgenommen werden.

Wie erfolgt die Makroverteilung?

In der Anfangszeit des High Carb wird es nicht immer ganz einfach sein, den ambitionierten Speiseplan durchzuhalten. Langfristig sollte eine Umstellung erfolgen, die etwa 80 bis 90 Prozent Kohlenhydrate sowie jeweils 5 bis 10 Prozent Fette und Proteine umfasst. Diese Ernährung liefert dem Körper das höchste Maß an Energie bei gleichzeitig geringstem Anteil an Fetten.

Wer sich aber jahrelang anders oder sogar grundsätzlich falsch ernährt hat, wird diesen Wert zunächst nur schwerlich einhalten können. So empfiehlt es sich, die Kohlenhydrate auf etwa 60 Prozent anzusetzen, dafür die Proteine und insbesondere die Fette aber ein wenig stärker in die Lebensmittel einzubeziehen. Am Salat befindet sich also häufiger etwas Öl, ebenso können fettreiche Nüsse oder Leinsamen verzehrt werden.

Es bedarf somit gerade in den ersten Wochen eines guten Gespürs dafür, welche Verteilung der Makros für den Organismus allgemein am besten ist und womit sich die größten Fortschritte ergeben.

Wie erfolgt die Makroverteilung?

In der Anfangszeit des High Carb wird es nicht immer ganz einfach sein, den ambitionierten Speiseplan durchzuhalten.

Langfristig sollte eine Umstellung erfolgen, die etwa 80 bis 90 Prozent Kohlenhydrate sowie jeweils 5 bis 10 Prozent Fette und Proteine umfasst. Wie bereits erwähnt dürfen es bei der Einnahme mit Xenical ruhig etwas mehr Fette sein. Denn der Körper kann mit dem Wirkstoff Orlistat bis zu 35 % der Fette unverdaut wieder ausscheiden lassen. Somit muss man sich über das Öl im Salat oder dem Fett in der Pfanne weniger Sorgen machen. Die fettige Pizza sollte es dann allerdings trotzdem nicht sein, sonst erwartet einem der unangenehme fettige Durchfall, da diese Mengen an Fett auch für Xenical zu viel des guten sind.

Diese Ernährung liefert dem Körper das höchste Maß an Energie bei gleichzeitig geringstem Anteil an Fetten. Wer sich aber jahrelang anders oder sogar grundsätzlich falsch ernährt hat, wird diesen Wert zunächst nur schwerlich einhalten können.

So empfiehlt es sich, die Kohlenhydrate auf etwa 60 Prozent anzusetzen, dafür die Proteine und insbesondere die Fette aber ein wenig stärker in die Lebensmittel einzubeziehen. Am Salat befindet sich also häufiger etwas Öl, ebenso können fettreiche Nüsse oder Leinsamen verzehrt werden. Es bedarf somit gerade in den ersten Wochen eines guten Gespürs dafür, welche Verteilung der Makros für den Organismus allgemein am besten ist und womit sich die größten Fortschritte ergeben.

Etwaige Nebenwirkungen bei High Carb

In der Anfangszeit der Umstellung berichten einige Anwender über Gewichtszunahmen.

Das verwundert nicht, muss sich der Organismus doch erst einmal an die neuen Einflüsse gewöhnen. Sobald er aber registriert hat, dass er alle Bestandteile des Essens, der Kohlenhydrate und der sonstigen Inhalte verwerten kann, wird er auf Hochtouren laufen: Er verbrennt nun mehr Fette, wandelt die Speisen in Energie um und liefert dem Körper damit jene Kraft, die er so dringend benötigt.

Ebenso kann es aufgrund der gesunden Ernährung zunächst zu leichten Entzündungen der Haut kommen. Sie rühren daher, dass nun viele alte Gifte aus dem Organismus ausgeschieden werden – der Körper nutzt seine frisch gewonnene Power, um einmal ordentlich aufzuräumen.

Auch eine etwas abnehmende Lust am Sexualtrieb lässt sich zuweilen feststellen – allerdings nur wenn deutlich zu wenig Fette konsumiert werden, da dann auch der Hormonhaushalt in Mitleidenschaft gezogen werden kann. Dies gilt es zu vermeiden.